Schreiben kann doch jeder und Nachbars Hund auch – und Text für Websites gibt es für € 50 ebenso wie für € 500. Wie kannst du also unter den unzähligen “Content Rock Stars” und “Word Wizzards” jenes Texter-Genie finden, das deinem Business die richtige Stimme verleiht (die auch die Google-Götter verstehen)?  Spoiler: Vermutlich nicht ganz oben bei den Google-Ads und auch nicht bei Textbroker! 

1) Überlege dir genau, was du brauchst

Ist es informativer Content, mit dem du deinen Expertenstatus untermauern willst, oder doch stark SEO-optimierte Texte, die dich auf Google nach oben bringen? Suchst du nach jemandem, der regelmäßig Blogposts für dich verfasst, handelt es sich um ein Einmal-Projekt für geniale Landingpage-Texte, oder willst du deine Kunden mit Newslettern am Laufenden halten? Brauchst du Content oder Copy? Unterschiedliche Texter spezialisieren sich auf unterschiedliche Fachbereiche. Je genauer du definieren kannst, was du willst, desto eher findest du jenen Texter, der genau das anbietet. Du weißt noch nicht genau, was dich am ehesten weiterbringt? Dann such nach einem Allrounder mit Blick über den Tellerrand!

2) Plane voraus

Handelt es sich um ein Einzelprojekt, oder brauchst du voraussichtlich immer wieder einen Texter? Das solltest du schon zu Beginn wissen. Für Einmal-Texte, die wirklich gut sitzen müssen, lohnt es sich, auf einen absoluten Fachmann zurückzugreifen. Bei laufenden, kleineren Projekten kann besonders auch bei einem begrenzten Budget eine Kooperation mit einem Junior-Texter Sinn machen. Während einer längeren Zusammenarbeit könnt ihr euch optimal aufeinander abstimmen und gemeinsam eine passende Markensprache entwickeln. 

3) Lege ein realistisches Budget fest

Gute Texte gibt es leider nicht gratis. Content, der bewegt, überzeugt, brennt und konvertiert, ist eine durchaus lohnende Investition – wenn du dazu auf den richtigen Texter setzt! Begegne Textern in der Preisverhandlung fair und auf Augenhöhe. Für einen Blogpost in einer Länge von rund 500 Wörtern solltest du ca. 100 Euro aufwärts einkalkulieren. Abgerechnet wird üblicherweise auf Stunden- oder Projektbasis. Der Stundensatz startet bei Textern je nach Ausbildung, Erfahrung und Fachbereich bei 50 Euro.

4) Entscheide zwischen Texter und Agentur

Selbstständige Texter sind eine großartige Wahl, wenn du jemanden gefunden hast, dessen Schreibstil du besonders gerne magst, oder wenn du einen Texter finden möchtest, der sich ausgezeichnet mit deinem Fachgebiet auskennt. Ein Texter ist auch besser geeignet, wenn du eine längerfristige Kooperation ins Auge fasst: Er kann sich gründlich in dein Themengebiet und die Materie einarbeiten und deine Markensprache lückenlos beibehalten. In einer Agentur sind üblicherweise mehrere Texter beschäftigt, die deine Marke und dein Wording natürlich nicht alle kennen. Der klare Vorteil ist aber, dass Agenturen üblicherweise schneller in der Textproduktion sind und über eigene Mitarbeiter für Lektorat und ggf. auch Grafik und SEO verfügen. Aufträge, die über das bloße Texten hinausgehen, können in einer Agentur umfangreich aufgearbeitet werden. 

5) Mach den richtigen Kandidaten ausfindig

Heißer Tipp: Verzichte darauf „bester Texter Website“ zu googeln und den erstbesten Kandidaten anzustellen! Setz stattdessen auf Empfehlungen und frag Kollegen aus derselben Branche nach Kontaktdaten, poste deine Suchanforderungen auf deinen sozialen Netzwerken (besonders Linkedin) und in Gruppen. Google nach Bloggern, die sich auf deine Nische spezialisiert haben, und schick einfach Anfragen aus, wenn dir der Schreibstil von jemandem ganz besonders gut gefällt. Die meisten Blogger arbeiten nebenbei auch als Content Producer! 

6) Stell die richtigen Interviewfragen

Du weißt, was du willst. Du hast einen vielversprechenden Kandidaten gefunden, der deine Anforderungen theoretisch perfekt erfüllt. Nun musst du nur noch herausfinden, ob ihr auch praktisch zusammenpasst! Vereinbare ein Erstgespräch, in dem du gezielt nach Erfahrung mit Projekten fragst, die deinem ähneln. Lass dir Beispiele zeigen. Klär Abrechnungsschema, Korrekturschleifen und Lieferzeitraum ab. Sprich auch mögliche künftige Kooperationen an, um sicherzugehen, ob dein Texter längerfristig verfügbar ist. 

7) Gib einen Probetext in Auftrag

 Dieser muss nicht lang sein – rund 300 Wörter reichen aus. Neben ganz offensichtlichen Dingen (kann der Texter tatsächlich das, was er verspricht), erfährst du hier noch etwas viel Wichtigeres: Setzt dein künftiger Copywriter DEINE Vorgaben gezielt um, und wie gut kommt er mit Kritik und Überarbeitungswünschen klar? Werden Korrekturwünsche zufriedenstellend einbauen? Wenn ja – Gratulation! Du hast deinen Texter gefunden (Fanfarentöne bitte!). Wenn nicht, dann hau gleich noch mal in die Tasten. Das wird schon! 

Übrigens: Ich bin auch eine von diesen Texter-Kandidatinnen. Wenn du an einer Kooperation interessiert bist, dann schreib mir doch gleich hier eine Nachricht! Los geht’s! 

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