Gedanken aus der Texterwelt: Alles eine Frage der Perspektive? Warum uns das Leben zwar Stolperfallen stellt. Uns aber auch wieder aufstehen lässt. 

Was passiert, ist nicht deine Schuld. Was du daraus machst, schon.

Die Zeit rast. Das Jahr 2020 ist längst keine schimmernde Neuheit mehr. Eher ein alter Hut, der juckt und kratzt. Den die Welt möglichst bald loswerden will. Doch erst zu Neujahr gewinnen wir die nächste Kopfbedeckung. Bis dahin müssen wir uns mit dem begnügen, was wir haben. Und das Allerbeste daraus machen. Darüber habe ich neulich nachgedacht. Das Leben schmeißt uns gerne Steine in den Weg. Über die stolpern wir. Aber dass wir liegen bleiben, uns beschweren und schimpfen sollen, sagt keiner. 

Ich habe zum Beispiel einen Kunden. Der hat Anfang 2020 eine Eventagentur gegründet. Und was gab es seit März nicht? Events! Er könnte aufgeben, der liebe Herr. Tut er aber nicht.
 

Stattdessen ...

Stattdessen meldet er sich alle paar Tage mit einer neuen Idee, die ich in schöne Worte verpacken soll. Exklusives (veganes) Gourmetmenü – gekocht in deinem Zuhause. Ein schicker Abend mit Flying Menü und Privatschneider, der im kleinen Kreis Maß für Anzug oder Hemd nimmt. Ein Concierge-Service, der die Mama mit persönlichem Geplauder am Flughafen empfängt, Hochzeitsanträge plant, den richtigen Wein zum Abendessen empfiehlt und noch 1000 andere Dinge tut, für die uns die Zeit oder das Fachwissen fehlen. Alles nachhaltig, mit Partnern und Produkten aus der Region (Hamburg übrigens). Davor ziehe ich meinen imaginären Hut. Der nicht kratzt – ich habe nämlich ein Innenfutter einnähen lassen 😉

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